Thursday, 5. march 2009 4 05 /03 /März /2009 09:01
von Joshua Sun - veröffentlicht in: Alles so plötzlich? - Community: Politik, Fellflusen und Leben
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Saturday, 28. february 2009 6 28 /02 /Feb. /2009 10:16

Parolen grölen, den Holocaust leugnen, Adolf Nazi huldigen, die Deppen, die dieses tun, werden leider nicht weniger und je mehr Aktionen von angeblichen Opfern der Szene sich als „Selbstverletzter“ herausstellen, umso mehr bekommt die braune Suppe Nährboden. So schlimm sind die ja gar nicht, denn wenn Menschen sich selbst verletzten und es denen in die Schuhe schieben, die in der Öffentlichkeit so schon als gefährlich gelten, wo soll das enden?

Ich kann die Menschen nicht verstehen, die unsere Geschichte kennen, die wissen, dass es eine Zeit in Deutschland gab, wo gerade die, die heute so stramm marschieren, die ersten Opfer des Krieges gewesen wären. Wie verblödet muss man sein, wenn man die Nazi Zeit als Grundsatz seiner Politik sieht? Haben die, die da in den Parlamenten sitzen, oder hinein wollen, ihr Gehirn bei der Geburt abgegeben? Oder ist es wie gehabt, dass der Mensch von Natur aus einfach nur doof ist? Dressieren, marschieren und immer schön dem glauben, der am lautesten irgendeinen Blödsinn von sich gibt? Adolf Nazi hat das auch geschafft und krachte mit seinen kranken Gedanken in eine Zeit, wo Arbeitslosigkeit und Not anstiegen. Mit Parolen und Wahnsinn, richtet das Männlein dann die Welt fast zu Grunde. Er tötet aus Rache und Erinnerung an seine eigene Lebensgeschichte die Menschen, denen er die Schuld an seiner eigenen Unzulänglichkeit gab. War ja auch einfacher so, als sich einzugestehen, dass man nicht über Los hätte gehen sollen, sondern direkt in die Irrenanstalt. Schuld sind immer die Anderen. Das war früher so und ist auch heute so.

Schaut man sich die Menschen an, die Fahnen schwenken, Parolen brüllen, dann weiß man, das sind jene, die im Leben nichts werden, weil sie schon krank aussehen. Gewalt, das ist das einzige Mittel das sie kennen, um ihren Willen durchzusetzen. Das hat ihr Idol auch gemacht und was machen Millionen aus, die einen grausamen Tod fanden? Kann man ja gerne alles noch einmal erleben. So ein bisschen Krieg und die Glatzen, Hohlköpfe wird es nicht erwischen, sie erstehen aus Ruinen auf und werden weiter ihren Schwachsinn verkünden.

Und wenn noch mehr Menschen versuchen, sich Wunden zuzufügen, die angeblich durch die Adolf Nazi Freunde entstanden, desto mehr wird die Truppe mehr Freunde finden, denn nachweislich spielt man denen ja nur Übel mit. Ich denke da an Menschen, die sich Hakenkreuze auf den Körper ritzen und behaupten, es wären die Glatzen gewesen. Oder aber zufällig an der Haustür liegende Messer, die sich zielsicher in Brusthöhe gestochen wieder finden. So wird das nichts mit dem NPD Verbot. Dazu muss ganz tief gegraben werden, denn die, die das Verbot verhindern, haben Leichen im Keller, die keiner kennen darf. So schnell, wie man den Lauschangriff durchgeboxt hat, so schnell hätte, wenn nicht hätte wäre, auch schon den Freunden von Adolf Nazi der Gar aus gemacht werden können. Was man nicht will …

Das ist Deutschland, Land der Parolen und falschen Gesetze.

von Joshua Sun - veröffentlicht in: Politisch nicht korrekt - Community: Politik, Fellflusen und Leben
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Wednesday, 25. february 2009 3 25 /02 /Feb. /2009 11:59

Das Urteil vom Landesarbeitsgericht in Berlin, hat gestern die Medien beherrscht und man darf davon ausgehen, dass dieses Thema nicht durch ist. Das „Bienenstich Urteil“ aus dem Jahre 1984 hat wieder einmal als Grundlage dienen dürfen.

Dass Verkäuferinnen und Verkäufer lange Finger machen, steht außer Frage. Ich habe oft genug erlebt, wie sich Angestellte daneben benahmen.

Ich habe aber auch erlebt, wie Kollegen zur Absicherung ihres eigenen Jobs, eine Aussage gemacht haben und damit eine unliebsame Kollegin loswurden. Somit darf das bestätigte Urteil aus Berlin in zweifelhaftem Licht dastehen und den Lebensmitteldiscounter wird es nicht kratzen. Manchmal, muss man eben seltsame Wege gehen, um Personal, das eindeutig zu teuer wird, auf die Straße zu setzen. Und gerade der Einzelhandel, bietet tausend Mittel und Wege, Mitarbeiter zu entsorgen. Wer heute seinen Job behalten will, lässt sich ködern und das geht ohne Probleme. Da wachsen Zeugen aus dem Boden, die irgendwann sich einmal verplappern und eventuell am eigenen Leib erfahren werden, was es heißt, auf brutale Art entsorgt zu werden. Der Handel lebt davon und der Kampf zur Kostenoptimierung läuft auf Hochtouren. Da werden die Mitarbeiter entlassen, die mittlerweile in einer Gehaltsklasse angekommen sind, die jede Bilanz zerschießt.

Wie entlässt man Mitarbeiter, die durch das Kündigungsschutzgesetz nicht zu entlassen sind und wo die Formulierung „betriebsbedingt“ auch nicht greift? Wie entlässt man Mitarbeiter, die in der Gewerkschaft sind?

Dass man schon für eine Traube entlassen werden kann, weil das als Diebstahl gilt, mag seltsam anmuten, doch ist das im Handel so. Unabhängig davon, ob die, die einem die fristlose Kündigung servieren, sich täglich was in den Mund stecken. Der Chef darf das und ist nicht gleichzusetzen mit seinen Angestellten, die für gleiche Tat fristlos gefeuert werden. Nachdem die Übernahmeschlachten der Einzelhandelsketten über die Bühne sind und kaum mehr einer weiß, wer nun eigentlich zum wem gehört, werden weitere Kündigungen folgen, wie sie aus Berlin Schlagzeilen gemacht hat. So erscheint es seltsam, wenn bei einem großen Discounter in Deutschland auf einmal Mitarbeiter geschlossen aus der Gewerkschaft austreten.

Warum?

Keiner wird es beantworten, aber der Verdacht liegt nahe, dass man den Mitarbeitern das geraten hat, denn die Gefahr, dass durch einen Streik die Dienstleistung am Kunden erlischt, ist zu groß. Der Kampf um die Gunst der Kunden ist ein Milliarden-Poker und jeder, der den Umsatz, egal wie auch stört, die Bilanz zerhaut, muss gehen.

Man sollte die Mitarbeiter im Einzelhandel einmal fragen, wie sie sich gefühlt haben, als man ihnen kündigte, weil angeblich das Pfund Kaffee in der Tasche, durch lange Finger da hinein gekommen war.

Passiert so nicht? Und ob.

Ich weiß von einem Lebensmitteldiscounter, wo eine Leiterin von sich aus gekündigt hat, weil sie den Anweisungen ihres Bezirksleiters nicht folgen wollte. Sie war beauftragt worden, einer Mitarbeiterin etwas in die Tasche zu schmuggeln, damit man diese dann fristlos entlassen kann.

Selten haben Menschen den Mut und die Stärke, sich dann selbst zu verabschieden. Die meisten lassen sich ködern und begehen Straftaten, die man dann denen vorwirft, die einfach nur zu teuer geworden.

Für die entlassene Verkäuferin aus Berlin, die nach 30 Jahren nicht wenig verdient haben wird, konnten mit Sicherheit vier Frauen auf 400 Euro Basis eingestellt werden.

So macht man es und die Richter werden nie begreifen, wie kriminell es im Einzelhandel zugeht. Das Deutsche Gesetz bzw. das Arbeitsrecht, kennt eben das maßgebende  „Bienenstich- Urteil“ und kein Richter würde glauben, dass man einem Mitarbeiter etwas unterjubelt.

von Joshua Sun - veröffentlicht in: Die neue Methode - Community: Politik, Fellflusen und Leben
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Tuesday, 24. february 2009 2 24 /02 /Feb. /2009 12:52
Der kleine aber wohl dafür nicht minderschwere Unterschied zu einem Menschen, der heute in die Bank geht und versucht, seinen Hintern zu retten, gegenüber einem Menschen, der mit Milliarden im Rücken, den Staat zu verarschen versucht, scheint in Sachen Wirtschaftskrise noch krasser auszufallen, als bisher angenommen. Es geht um die liebenswerte Geschäftsfrau, die erst ganz tüchtig ein Unternehmen übernimmt und dann feststellt, dass sie sich mächtig übernommen hat.
Der kleine Mann der heute in die Bank geht und um Hilfe bittet, wird diese nicht bekommen, da keinerlei Sicherheiten vorhanden, kein Banker mehr einen Finger krumm macht und vielmehr noch von seiner Gewalt gebrauch macht und den finanziell schon toten Menschen noch mehr unter Druck setzt. So wird der kleine Mann von der Straße mit Briefen der Bank aufgefordert sofort seiner Schuld nachzukommen, da sonst gepfändet würde. Da interessiert es die Bank nicht, dass es nichts zu pfänden gibt. Druck ausüben und so tun, als wären Banken niemals so quer geschossen, auch das Geld des kleinen Mannes in den Brunnen zu werfen.
Heute wird spekuliert, wann sich die Regierung auf die Seite von Frau Schaeffler stellt und einer Milliardärin die Hilfe zukommen lässt, die sie nicht verdient hat. Also, wann die Regierung das macht, was dem kleinen Mann von der Straße nie gelingen würde. Es ist wohl kaum zu erwarten, dass ein Antrag auf Finanzhilfe des kleinen Mannes überhaupt bis zur Regierung durchkommt. Das Volk muss sich alleine um den Dreck kümmern, den ihnen andere vor die Füße geknallt haben. Nett geredet, wird nur mit denen, die mittels netter Unterstützung auch was fürs Konto der Regierung tun.
Es ist unfassbar, was da gerade in Bezug auf Schaeffler losgetreten wird und wie sehr doch der kleine Mann sich von einer Milliardärin mit Tränen im Knopfloch veräppeln lassen. Dass sich die Gewerkschaft mit eingemischt hat, wundert nicht wirklich, denn Gewerkschaften sind nicht mehr das, was sie vor Jahrzehnten einmal waren. Heute sind es die Clubs der Lobbyisten, die sich die Leute in Funktionen rufen, um dann so zu tun, als würden sie zum Wohle des kleinen Mannes handeln. Und weil mit Parolen unterm Mikropfon, der Arbeiter des Unternehmens immer noch meint, er würde seinen Job behalten, schreit ein Jeder mit.

Der kleine Mann, der nun für Schaeffler schreit und marschiert, ist der kleine Mann, der demnächst bei seiner Bank auf Granit beißt, wenn er durch den Verlust seines Arbeitsplatzes nicht mehr weiß, wie er den Morgen überleben soll. Das nennt sich Marktwirtschaft.
Und ich glaube nicht, dass wir das System haben wollen, dass der Staat alle Betriebe sein Eigen nennt. Wie so etwas ausgeht, da muss man nur mal kurz in die Geschichtsbücher oder übern Tellerrand schauen.
von Joshua Sun - veröffentlicht in: Politisch nicht korrekt - Community: Politik, Fellflusen und Leben
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Saturday, 21. february 2009 6 21 /02 /Feb. /2009 08:43

Die Zeichen stehen auf Sturm und eben jener, wird uns demnächst noch mehr Dramen frei Haus senden, wo Familien ausgelöscht wurden und nicht so dramatisch daherkommen wie ein Selbstmord eines Milliardärs. Die Dramatik hinter den Fällen aus Schleswig-Holstein ist aber schlimmer als die eines Mannes, der hätte überleben können, da genug Kapital vorhanden. Wenn man der Presse glauben darf, dann ist das Drama der vergangenen Tage auf Schulden zurückzuführen, die wohl so hoch waren, dass nichts mehr ging.
Wir dürfen uns darauf einstellen, dass es jetzt regelmäßig zu solchen Dramen kommt, denn dem kleinen Mann hilft Vater Staat nicht. Die 100 Euro pro Kind mehr, die helfen nicht, denn die Steuer, die ein Jeder zahlt, schnappt sich von der Gütigkeit des Staates direkt ein nettes Sümmchen.

Je mehr Unternehmen, die doch 2008 so toll in den schwarzen Zahlen waren, nun die Pforten schließen, desto mehr werden Familien zerstört und der Ausweg aus der Sackgasse ist nicht mehr gegeben. Banken sperren, betteln aber dafür bei Vater Staat und bekommen Hilfe, denn wenn Banken sterben, dann ist das dramatisch. Menschenleben sind egal und man kann das, wenn man darauf angesprochen würde, mit dem typischen Dackelblick und warmen Worten kommentieren.

Die ersten Morde, Selbstmorde waren erst die Spitze des Eisberges, der jede morderne Titanic in die Knie zwingen würde.

Alle normalen Menschen stehen im Regen und Schirme gibt es nicht.

von Joshua Sun - veröffentlicht in: Politisch nicht korrekt - Community: Politik, Fellflusen und Leben
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